Staatsfeiertag

Hoi am Staatsfiirtig! Än Tag wia kän andera.

15.08.2026 – Das Organisationskomitee des Staatsfeiertags 2026 zieht eine erste positive Bilanz. Tausende Besucherinnen und Besucher feierten am 15. August gemeinsam den Liechtensteiner Staatsfeiertag. Vom feierlichen Staatsakt auf der Schlosswiese über das vielfältige Volksfest im Vaduzer Städtle bis hin zum besonderen gemeinsamen Moment am Abend stand der Tag ganz im Zeichen von Begegnung, Zusammenhalt und Gemeinschaft. Die Organisatoren danken allen Mitwirkenden sowie der Bevölkerung für ihren Beitrag zum gelungenen Anlass.


Feierlicher Staatsakt auf der Schlosswiese

Der Staatsfeiertag begann traditionell mit dem offiziellen Staatsakt auf der Schlosswiese. Rund 3400 Besucherinnen und Besucher nahmen am Staatsakt teil. Bereits im Vorfeld waren sämtliche Tickets vergeben. Beim Staatsakt hielten S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein sowie Landtagspräsident Manfred Kaufmann ihre Ansprachen. Anschliessend segnete Bischof Benno Elbs das Land Liechtenstein. Die musikalische Umrahmung übernahm dieses Jahr der Gesangverein Kirchenchor Bendern-Gamprin und der Musikverein Konkordia Gamprin. Zudem begleitete die Liechtensteiner Sängerin Nadja Nigg die Landeshymne.

Volksfest lockte 20 000 Gäste ins Städtle

Bei vorerst strahlendem Sonnenschein verwandelte sich ab Mittag das Vaduzer Städtle in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Fast 50 Vereine und viele weitere regionale Anbieter präsentierten ihr vielfältiges Angebot, während auf mehreren Bühnen für musikalische Unterhaltung gesorgt wurde. Auch die Gastgemeinde Gamprin bereicherte den Staatsfeiertag mit ihrem Auftritt und bot den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in ihre kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt.

Mathias Ulrich, Geschäftsführer von Liechtenstein Marketing, sagt: «Es freut uns besonders, dass auch die verschiedenen Neuerungen von den Besucherinnen und Besuchern sehr positiv aufgenommen wurden.» Der neue Auftritt des Staatsfeiertags stiess auf grosses Interesse und trug zur besonderen Atmosphäre des Tages bei. Ein weiterer Höhepunkt war Liechtensteins grösstes Outdoor-Quiz. Während vier spannenden Quizrunden stellten rund 200 Teilnehmende ihr Wissen über Liechtenstein unter Beweis.

 Eine Herausforderung stellte das Wetter in diesem Jahr dar. Die Wetterlage war ab späterem Nachmittag aussergewöhnlich unsicher und Gewitterzellen nur schwer vorherzusagen. Der traditionelle Lichterzug über den Fürstensteig musste aufgrund der Wetterlage abgesagt werden. Die Teilnehmenden befanden sich bereits auf dem Weg und kehrten vorsorglich wieder zurück. Die Bergbeleuchtung konnte grösstenteils durchgeführt werden, und auch die Krone auf Tuass sorgte für einen weithin sichtbaren Höhepunkt.

Besonderer gemeinsamer Moment

Dieses Jahr erlebten die Gäste um 22.00 Uhr einen besonderen gemeinsamen Moment: Die Lichter im Städtle wurden abgedunkelt und das Schloss Vaduz bildete die eindrucksvolle Kulisse einer Inszenierung mit Musik und Licht. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher beteiligten sich aktiv und liessen den Sternenhimmel symbolisch vom Boden aus entstehen. «Dass im ganzen Städtle so viele Lichter gleichzeitig aufleuchten, ist ein schöner Anblick», sagt Ulrich. Doch mit dem gemeinsamen Moment war der Abend noch nicht zu Ende. Auf den Bühnen sorgten die Künstlerinnen und Künstler weiterhin für Unterhaltung und eine festliche Stimmung bis in die späten Abendstunden. Mit Wavvyboi stand einer der aktuell erfolgreichsten und bekanntesten Künstler Liechtensteins auf der Bühne. Seine mitreissende Show lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und erfüllte den Peter-Kaiser-Platz mit bester Festivalstimmung.

 Dank an alle Beteiligten

Der Staatsfeiertag wäre ohne den Einsatz zahlreicher Helferinnen und Helfer nicht möglich. Das Organisationskomitee bedankt sich bei den beteiligten Vereinen, Organisationen, Partnern, Sicherheitskräften, Ausstellenden sowie bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Ein besonderer Dank gilt zudem der Bevölkerung und den Gästen für das rücksichtsvolle und friedliche Miteinander.

Kontakt

Mediensprecherin
Claudia Agnolazza